IMI-Aktuell 2014/116

Afghanistan: Krieg statt Hilfe

von: 25. Februar 2014

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Am Beispiel der bis heute katastrophalen Gesundheitsversorgung kritisieren Ärzte ohne Grenzen heute in einer Pressemitteilung die politische Instrumentalisierung humanitärer Hilfe in Afghanistan: „In den vergangenen zwölf Jahren richteten die Regierungen der am Konflikt beteiligten Länder ihre Hilfe in Afghanistan zu oft an politischen Strategien zur Aufstandsbekämpfung aus – oder daran, die Unterstützung der Bevölkerung für den Militäreinsatz zu bekommen. Die Hilfe muss sich stattdessen an der Not der Bedürftigsten orientieren. Internationale Geber, Hilfsorganisationen und afghanische Behörden müssen dringend die gravierenden Mängel in der Gesundheitsversorgung  angehen und die Sorge um die Menschen vor alles andere stellen. Humanitäre Hilfe darf nicht mehr für politische und militärische Zwecke missbraucht werden.“ (jw)

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