IMI-Aktuell 2013/431

Spanisches „Einweg-U-Boot“

von: 16. Oktober 2013

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In IMI-Aktuell 2013/157 wurde berichtet, dass Spanien einen Auftrag an Navantia gab, für 2,2 Mrd. Euro vier U-Boote zu bauen. Nachdem bereits 530 Mio. ausgegeben wurden, stellte sich heraus, dass sich die Auslieferung nicht nur verzögert, sondern – weit gravierender -, dass die U-Boote zu schwer waren, um wieder auftauchen zu können. Wie Telepolis (15.10.2013) nun berichtet, habe sich herausgestellt, Navantia habe sich „verrechnet“, die U-Boote seien noch schwerer (120 statt 50 bis 70t zuviel). Die Mehrkosten, um dieses von Telepolis als „Einweg-U-Boot“ bezeichnete Projekt überhaupt einsatzbereit zu machen, werden sich dem Nachrichtenportal zufolge auf 800 Mio. Euro belaufen: „Nun ist klar, dass die spanische Marine vor 2017 keinesfalls über neues U-Boot verfügen wird. Experten glauben, dass sich bis dahin die Zusatzkosten auf 800 Millionen Euro summieren werden.“ (jw)

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