IMI-Aktuell 2013/294

Snowden-USA-Russland: Eiszeit

von: 2. August 2013

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Not amused zeigten sich die USA angesichts der russischen Entscheidung, dem Whistleblower Edward Snowden für die Dauer eines Jahres vorläufiges Asyl zu gewähren: „Empörung, Wut, Entsetzen – selten ist die Weltmacht USA derart vorgeführt worden. […] ‚Stich in den Rücken‘, ‚Schlag ins Gesicht aller Amerikaner‘ – in ersten Stellungnahmen von Senatoren ist die blanke Wut zu spüren. […] Steht eine neue Eiszeit zwischen Russland und den USA bevor?“ (Frankfurter Rundschau, 02.08.2013) Wie üblich ganz an vorderster Front kämpft der einflussreiche Senator John McCain, der nun vehement fordert, alles abzuarbeiten, was ohnehin auf der Wunschliste antirussischer Hardliner steht: „Das Erste, was wir tun müssen, ist, die Magnitski-Liste wesentlich zu erweitern, um viele Verletzer der Menschenrechte in Russland, die sich immer noch an ihrer Straflosigkeit ergötzen, zur Verantwortung zu ziehen. Wir müssen alle Etappen des Programms für die Raketenabwehr in Europa abschließen und in einem schnellen Tempo zu einer neuen Nato-Erweiterung, inklusive Georgiens, gehen.“ (RIA Novosti, 02.08.2013)

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