IMI-Aktuell 2013/115

Antimilitaristisch campen 2013

von: 29. April 2013

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Bereits im September 2012 fand in der Nähe des Gefechtsübungszentrum des Heeres (GÜZ) in der Altmark ein antimilitaristisches Camp statt. Bereits im Zuge der Mobilisierung für dieses Camp wurde auf den geplanten Bau von „Schnöggersburg“, einer Kampfstadt mit eigenem Flughafen, Kraftwerk, Slum, mit eigener Kanalisation und einer eignenen U-Bahn auf dem Truppenübungsplatz in der Colbitz-Letzlinger Heide hingewiesen, wo künftig Bundeswehr und NATO-Soldaten möglichst realistisch den Häuserkampf üben sollen. Entsprechend spielten westliche Austandsbekämpfungsstrategien auf den Diskussionen, denen beim Camp viel Raum gegeben wurde, eine große Rolle. Sie ließen sich (mitsamt ihrem Scheitern) bei einem Aktionstag auch hautnah miterleben, als es dutzende Antimilitarist_innen trotz martialischem Polizeiaufgebot schafften, das militärische Sperrgebiet zu entern, dort zu musizieren, zu protestieren und so weiter. Vor allem aber war das Camp ein beeindruckendes Beispiel von Selbstorganisation. Nun wurde bekannt, dass es auch dieses Jahr – diesmal deutlich früher und damit hoffentlich auch wärmer – ein War Starts Here-Camp in der Altmark geben wird und zwar vom 21. bis 29. Juli 2013. Weitere Infos unter: http://warstartsherecamp.org (cm)

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