IMI-Studie 2012/16

Divide et Impera

Deutsche und US-amerikanische Entwicklungszusammenarbeit als Sezessionshilfe für den Süd-Sudan

von: Christin Bernhold | Veröffentlicht am: 6. Dezember 2012

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Weltweit ist Entwicklungshilfe im Zuge der „Vernetzten Sicherheit“ zunehmend zu einem Euphemismus für Staatsaufbau, Militärhilfe oder – wie etwa in Afghanistan – für die direkte Unterstützung militärischer Interventionen geworden. In dieser Studie soll gezeigt werden, dass sie auch im Sudan in diesem Sinne eingesetzt wurde und wird. Nach einer kurzen Darstellung der Geschichte und der Hintergründe des Krieges zwischen Nord- und Südsudan sowie des 2005 abgeschlossenen „Umfassenden Friedensvertrages (CPA)“ wird aufgezeigt, wie nicht nur Waffenlieferungen und Militärhilfe, sondern auch Sanktionspolitik und „Entwicklungshilfe“ westlicher Staaten auf die Abspaltung des Südsudan und damit auf die Teilung des Sudan ausgerichtet waren. Hierfür wird beispielhaft die Verteilung und Zielsetzung der US-amerikanischen und deutschen Entwicklungshilfe eingehend analysiert und abschließend in den Zusammenhang mit den geopolitischen Interessen beider Akteure gebracht.


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Inhaltsverzeichnis

Einleitung
1. Geschichte eines instrumentalisierten Konfliktes
1.1. Die Positionen der SPLM/A zur Sezession im Laufe der Konfliktgeschichte
1.2. Die Nicht-Lösung etlicher Konflikte durch das CPA
2. Divide et impera! – Imperialismus ohne offene Militärintervention
2.1. Sanktionen gegen den Sudan
2.2. Aufrüstung und Transformation der SPLA
2.3. US-Entwicklungsstrategie – „We need to be big hearted but also hard headed“
2.4. BRD – Konzepte für Afrika und den Sudan
3. Schlussfolgerungen: Krieg im Sudan und Einflussnahme von außen
3.1. Gegen Krieg sein reicht nicht immer aus
Literatur

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