IMI-Mitteilung

Barbareske Kriege: Ein historischer Ausflug zu „Piraten“ und Schurkenstaaten“

Auftaktveranstaltung zum IMI-Kongress am 4.11.2011

von: IMI | Veröffentlicht am: 2. November 2011

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Auch der 14. IMI-Kongress beginnt Freitag Abend ab 19:30 mit einer VoKü im Keller der Schellingstrasse 6 (http://schellingstrasse.de/schelling/index.php?id=58). Ab 20:30 hält dort Claudia Haydt einen Vortrag zu den „barbaresken Kriegen“, anschließend ist Kneipe.

Barbareske Kriege: Ein historischer Ausflug zu „Piraten“ und Schurkenstaaten“

Vor mehr als zweihundert Jahren, von 1801 bis 1815, erklärten die jungen Vereinigten Staaten von Amerika den so genannten „Barbareskenstaaten“ in Nordafrika zweimal den Krieg. Von Marokko bis Tripolis hatten sich verschiedene nordafrikanische Staaten vom Osmanischen Reich losgelöst und lebten nicht unwesentlich von Piraterie und Lösegeldforderungen, worunter besonders die US-amerikanischen Handelsschiffe zu leiden hatten. In den folgenden diplomatischen und kriegerischen Verwicklungen entstanden Grundzüge des Seerechts, das Konzept der Schurkenstaaten und das US Marine Corps. Versuche von Regimechange und der Einsatz von Söldnerarmeen runden das Tableau ab. Unter Militärhistorikern wird dieser Abschnitt der amerikanisch/afrikanischen Geschichte heute wieder verstärkt diskutiert, wenn es um Rezepte der Pirateriebekämpfung vor Somalia geht. Deswegen wird auch die Informationsstelle Militarisierung zum Auftakt des diesjährigen Kongresses einen kleinen Ausflug zu den „Barbareskenstaaten“ des beginnenden 19. Jahrhunderts unternehmen.

Das vollständige Programm findet sich unter:
http://www.imi-online.de/2011.php?id=2332

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