Pressebericht - in: junge Welt, 25.8.2011

Herausragender Rüstungsgegner

Erklärung der Internationalen Liga für Menschenrechte zur bevorstehenden Verleihung des Aachener Friedenspreises 2011

von: Pressebericht / junge Welt | Veröffentlicht am: 25. August 2011

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Jährlich zum Antikriegstag am 1.September findet die Verleihung des bundesweit und international renommierten Aachener Friedenspreises statt. Dieser Friedenspreis wurde 1988 als Bürgerinitiative aus der Aachener Friedensbewegung gegründet, um Einzelpersonen oder Gruppen zu würdigen und vorzustellen, die von »unten her« dazu beigetragen haben, der »Verständigung der Völker und der Menschen untereinander zu dienen« – eine Zielsetzung, der sich auch die Internationale Liga für Menschenrechte verpflichtet sieht.

Wie der Verein Aachener Friedenspreis zu seiner diesjährigen Entscheidung erklärt, arbeitet der Pädagoge und Buchautor Jürgen Grässlin (Freiburg) seit den 1980er Jahren »mit beeindruckender Energie und Unermüdlichkeit für den Frieden, vor allem für Verbote von Rüstungsproduktion und Rüstungsexporten«. Die Informationsstelle Militarisierung e.V. (Tübingen) sei als »antimilitaristische Denkfabrik« seit 15 Jahren »Mittler zwischen Friedensforschung und Friedensbewegung«, die mit Analysen und kritischen Hintergrundinformationen den Widerstand gegen die zunehmende Militarisierung Deutschlands und der EU unterfüttere und unterstütze.

Dazu Liga-Vizepräsident Dr. Rolf Gössner, der die Laudatio auf beide Preisträger halten wird: »Es ist überaus bedeutsam und auch hochaktuell, daß dieses Jahr herausragende Rüstungsgegner und Friedensaktivisten mit diesem Friedenspreis geehrt werden – gerade in einer Zeit, in der wir eine fortschreitende Militarisierung der Außen- und Innenpolitik zu beklagen haben, gerade in einer Zeit, in der der deutsche Waffenhandel ungebremst floriert.« (…)

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