IMI-Studie 2009/06

Die „neuen“ Söldner

Die "neuen Kriege" und die unsichtbare Hand der Kriegsökonomie

von: Kevin Gurka | Veröffentlicht am: 30. März 2009

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Einleitung
Söldner spielten in der Antike, in den griechischen Stadtstaaten und im persischen Königreich, in den italienischen Stadtstaaten der Renaissancezeit, im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und im Dreißigjährigen Krieg eine gewichtige Rolle. Erst im 19. Jahrhundert setzten sich staatliche Armeen durch und das Söldnerwesen trat in den Hintergrund. Der Westfälische Frieden 1648 und Oliver Cromwells „New Model Army“ legten den Grundstein für diese Entwicklung, die für Europa ihren Höhepunkt im Ersten und Zweiten Weltkrieg fand und bis zum Ende des Kalten Krieges anhielt. Mit dem Ende des Kalten Krieges erfolgte eine Reform des staatlichen Militärwesens. Die Aufgabe des Militärs liegt seither nicht mehr in der Landesverteidigung gegen feindliche Armeen, sondern in der globalen Intervention zur Abwehr diffuser Bedrohungen. Damit einhergehen tief greifende Reformen der Streitkräfte.
Seit Anfang der 1990er Jahre wird das staatliche Gewaltmonopol zunehmend aufgeweicht. Militärische und sicherheitsrelevante Aufgaben werden immer häufiger an Private Sicherheits- und Militärfirmen (PSCs und PMCs) ausgelagert und durch diese ergänzt.

Aus dem Inhalt:

– Alte und „neue Söldner“
– Aufgabenspektren von PMCs
– Angestellte bei PMCs
– Die Rüstungsindustrie
– Regulierung und Privatisierung von Sicherheit in liberalen Demokratien
– Personelle Verflechtungen

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