Pressebericht in: Schwäbisches Tagblatt, 23.02.2005

Kühler Vorempfang für US-Präsident George W. Bush in Tübingen


von: Schwäbisches Tagblatt / mat / Pressebericht / Dokumentation | Veröffentlicht am: 24. Februar 2005

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In Deutschland wird George W. Bush erst heute erwartet. Doch auf dem Tübinger Holzmarkt wurde der US-Präsident schon gestern unfreundlich begrüßt. „Not welcome Mr. Bush“ unter diesem deutschlandweit verwendeten Slogan hatte das Friedensplenum zum Protest geladen.

Ein Aufruf, dem bei Kälte und Schneefall knapp 50 – gesetzeskonform vermummte – Leute gefolgt waren. Mit eingestreuten Pfeif-Konzerten und wenig schmeichelhaften Worten für den „Cowboy“ aus dem Weißen Haus protestierten die Veranstalter gegen die sich anbahnende „Männer-Kumpanei“ zwischen Bush, Kanzler Gerhard Schröder und dem französischen Präsidenten Jacques Chirac.

Die in Tübingen lebende amerikanische F

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riedensaktivistin Penelope Pinson forderte zum „internationalen Widerstand gegen die illegale US-Regierungspolitik des Präventionskriegs“ auf.

Claudia Haydt von der Informationsstelle Militarisierung verurteilte die neuen EU-Statuten als „Militär-Verfassung“. Und der palästinensische Doktorand Adwan Taleb vom Verein arabischer Studenten und Akademiker rief zum Dialog auf. „Gewalt ist kein Mittel. Wir müssen im Namen der Gerechtigkeit und der Demokratie Lösungen finden“, sagte er – und: „Das ganze Weltsystem der Werte ist umgekippt. Und wir Araber zahlen einen hohen Preis für die Demokratie.“ Heute werden einige der Tübinger Aktivisten zum Demonstrieren nach Mainz reisen. mat

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