Pressebericht - in: Rote Fahne Nr.10/04 - 4.3.2004

Strafanzeige gegen Willkürmaßnahmen der bayrischen Polizei


von: Rote Fahne / Pressebericht / Dokumentation | Veröffentlicht am: 2. März 2004

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Witten (Korrespondenz):Bei der so genannten „Sicherheitskonferenz“ der NATO in München am 6./7.2.04kritisierte der Friedensforscher Tobias Pflüger vor 10000 Demonstranten die Beschlüsse zum Einsatz der NATO und des Eurocorps in Afghanistan und Irak. „Wenn die NATO ab Jahresende im Irak stationiert sein wird, werden trotz aller Beteuerungen auch deutsche Soldaten involviert sein“.

Kurz nach seiner Rede wurde Tobias Pflüger mit Brachialgewalt abgeführt und dabei auch am Hals verletzt. Das will er sich nicht gefallen lassen und stellt Strafanzeige: „Es handelt sich um einen – von vielen – brutalen Willkürakten zur Einschüchterung.“ Die Kritik an der NATO-Sicherheitskonferenz kann dadurch nicht zum Schweigen gebracht werden. Auf der Abschlusskundgebung forderte Claudia Haydt, wie Tobias Pflüger im Vorstand der Informationsstelle Militarisierung (IMI): „Diese NATO ist nicht reformierbar. Diese NATO kann man nur auflösen.“

Protestiert gegen die massiven Willkürangriffe der bayrischen Polizei auf Demonstrant/inn/en und auf Tobias Pflüger beim bayrischen Innenminister, nachrichtlich an mail@tobias-pflueger.de

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