Dokumentation / in: Pressemitteilung IG Metall Waiblingen

IG Metall Ortsvorstand Waiblingen will 5 Mahnminuten für den Frieden in Betrieben.

Alles tun für eine friedliche Lösung des Irak-Konflikts!

von: IG Metall Waiblingen / Dokumentation | Veröffentlicht am: 2. März 2003

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An die
Redaktionen im Rems-Murr-Kreis

Wir bitten um Veröffentlichung der nachstehenden Presseinformation.

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Knauß
Erster Bevollmächtigter

Der IG Metall Ortsvorstand Waiblingen unterstützt die Bemühungen, bundesweit zu 5 Mahnminuten für den Frieden in den Betrieben aufzurufen. Wir fordern den IG Metall Vorstand auf, sich beim DGB und den Schwestergewerkschaften für einen entsprechenden Aufruf für alle Betriebe, Verwaltungen und Bildungseinrichtungen einzusetzen.

Mit einer Aktion „Fünf vor Zwölf“ soll mit einem wichtigen Signal zum Ausdruck gebracht werden, wie stark die Beschäftigten in Betrieben, Verwaltungen und Bil-dungseinrichtungen eine friedliche Lösung des Irakkonfliktes unterstützen.

Trotz der nicht zu akzeptierenden Politik des Regimes von Saddam Hussein müssen wir jetzt alles daran setzen, die anhaltende Gewaltspirale zu durchbrechen.

Wir fordern deshalb die Bundesregierung auf, sich konsequent für eine Verhinderung dieses Krieges einzusetzen. Wer einen Krieg politisch für falsch und militärisch für gefährlich hält, darf ihn nicht einmal indirekt unterstützen. Das heißt auch:

* Keine Überflugrechte für US-Militärmaschinen im Kriegseinsatz,
* keine Nutzungsrechte der US-Stützpunkte in Deutschland und
keine indirekte Unterstützung etwa dadurch, dass man US- und britische Truppen
entlastet, indem man die deutschen Truppenkontingente in Afghanistan oder auf
dem Balkan erhöht.
* Rückzug der Spürpanzer aus Kuwait
* Keine Bundeswehreinsätze im Innern

Wir bleiben dabei: Kein Krieg – Kein Blut für Öl!

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