Pressemitteilung 04/2002

„Refuseniks – Kriegsdienstverweigerung in Israel während der zweiten Intifada“

Veranstaltung in Tübingen am Samstag 20. Juli 2002

von: | Veröffentlicht am: 16. Juli 2002

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Die Informationsstelle Militarisierung (IMI), kein mensch ist Illegal (kmii) und die Linke StudentInnen-Assoziation (LiStA) laden mit freundlicher Unterstützung durch das „social forum Tübingen-Reutlingen“ und die Fachschaftsräte- Vollversammlung (FSR-VV) der Eberhard-Karls-Universität Tübingen zum Vortrag mit anschließender Diskussion am Samstag, den 20. Juli 2002, um 17.30 Uhr, im Schlatter-Haus, Österbergstr.2 , Tübingen, Großer Saal.

Das Thema der Veranstaltung wird „Refuseniks – Kriegsdienstverweigerung in Israel während der zweiten Intifada“ sein.

Der Referent, Omry Yeshurun, in Israel geboren und dort aufgewachsen, hat als israelischer Staatsbürger den obligatorischen vierjährigen Dienst an der Waffe abgeleistet. Er lebt heute noch dort und verweigert seit Beginn der zweiten Intifada den Kriegsdienst in den palästinensischen Gebieten. Aufgrund seiner Weigerung wurde er im Januar zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Er wird in seinem Vortrag von seinen persönlichen Erfahrungen in Israel berichten, einen Einblick in die Situation von „Refuseniks“ geben und versuchen, die aktuelle Situation in Israel und den besetzten Gebieten darzustellen und zu analysieren.

Omry Yeshurun wird vor und nach der Veranstaltung bereit sein, auf Fragen und Interview-Wünsche der Medien einzugehen. Für Fragen und Auskünfte im Vorfeld der Veranstaltung stehe ich ihnen unter der folgenden Nummer gerne zur Verfügung:

0179/4640790

Die Informationsstelle Militarisierung erklärt sich ausdrücklich solidarisch mit den israelischen Kriegsdienstverweiger/innen wie Omry Yeshurun, die nicht bereit sind, ihren Pflichtdienst im israelischen Militär in den besetzten palästinensischen Gebieten zu absolvieren.

Mit freundlichen Grüßen,
Informationsstelle Militarisierung,

 

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